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Die am Podknast beteiligten Justizvollzugsanstalten stellen sich vor
Justizvollzugsanstalt Aachen

Die JVA Aachen ist eine geschlossene Vollzugseinrichtung mit hohem Sicherheitsniveau. Nach dem Umzug aus der Aachener Innenstadt in die Aachener Soers 1995 und der Erweiterung 2004 bietet die JVA Aachen Platz für 702 männliche erwachsene Straf- und U-Gefangene und ca. 67 Sicherungsverwahrte und beschäftigt zurzeit 376 Bedienstete. Neben geschlossenen und offenen Abteilungen gibt es in Aachen auch Behandlungswohngruppen, eine Drogentherapievorbereitungs- und eine Sozialtherapeutische Abteilung. Die Gefangenen der JVA Aachen verbüßen Haftzeiten von mindestens 2 Jahren bis hin zu lebenslangen Freiheitsstrafen (incl. Sicherungsverwahrung). Neben der Arbeit in den Eigenbetrieben wie der Schlosserei und der Schreinerei, der eigenen Küche oder der Kammer können die Gefangenen in unterschiedlichen Unternehmerbetrieben arbeiten. Desweiteren können sie im Pädagogischen Zentrum ihr schulisches Wissen auffrischen oder die deutsche Sprache erlernen.

www.jva-aachen.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Justizvollzugsanstalt Detmold

Die Justizvollzugsanstalt Detmold wurde 1961 erbaut. Sie liegt am Rande des Stadtkerns von Detmold und ist für Bedienstete wie Angehörige von Gefangenen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Anstalt ist in einer doppelten Atriumbauweise erstellt und verfügt als Besonderheit für eine Anstalt des geschlossenen Strafvollzuges nicht über eine Umwehrung zum Beispiel in Form einer Mauer.
Ausgelegt ist die Justizvollzugsanstalt Detmold für die Aufnahme von 160 Gefangenen; sie gehört damit – im Vergleich zu anderen Justizvollzugsanstalten – zu den kleinen Anstalten in Nordrhein-Westfalen. Tätig sind hier 98 Bedienstete. Untergebracht sind hier ca. 25 Untersuchungsgefangene und ca. 135 Strafgefangene mit zum Teil langjährigen Freiheitsstrafen. Als Besonderheit verfügt die Justizvollzugsanstalt Detmold über eine sozialtherapeutische Abteilung für 15 Gewalt- und Sexualstraftäter und über eine Abteilung für lebensältere Gefangene mit 22 Haftplätzen.

www.jva-detmold.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Jugendarrestanstalt Düsseldorf

Die Jugendarrestanstalt (JAA) Düsseldorf hat 60 Arrestplätze und ist zuständig für die Vollstreckung von Dauer-, Kurz- und Freizeitarresten. Hier müssen die jugendlichen Straftäter (Arrestanten) auf einiges verzichten. Es gilt ein absolutes Rauch- und Alkoholverbot und es ist nicht erlaubt, irgendwelche Geräte, die mit Strom betrieben werden, mitzubringen.

Der gängige Zeitvertreib ist neben diversen Sport- und Freizeitangeboten Lesen und Briefe schreiben, für viele der Arrestanten eine neue Erfahrung. Das Verhalten der Jugendlichen wird mit einem übersichtlichen und klaren Punktesystem bewertet. Die Anzahl der Punkte ist zum Beispiel für die Frage der Teilnahme an besonderen Veranstaltungen oder zur Mitarbeit in der Werkstatt wichtig. In der JAA Düsseldorf sind rd. 20 Mitarbeiter im Allgemeinen Vollzugsdienst sowie eine Sozialpädagogin tätig.

www.jaa-duesseldorf.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Justizvollzugsanstalt Heinsberg

Die Justizvollzugsanstalt Heinsberg wurde 1978 in Betrieb genommen und ist ein reiner Strafvollzug für jugendliche und heranwachsende Straftäter im Alter von 14-24 Jahren. Die Anstalt hat eine Belegungskapazität von 244 Haftplätzen. Davon befinden sich 220 Plätze im geschlossenen Vollzug und 24 Plätze im offenen Haus. Der geschlossene Vollzug besteht aus sechs Hafthäusern mit jeweils zwei Abteilungen, in denen der Wohngruppenvollzug durchgeführt wird.  Neben den regulären Hafthäusern/Wohngruppen gibt es ein Sonderhafthaus, eine Therapievorbereitungsgruppe für Abhängige von illegalen Drogen (TVG), eine Wohngruppe für Minderjährige sowie eine Behandlungsgruppe für Gewalt- und Sexualstraftäter.

www.jva-heinsberg.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Justizvollzugsanstalt Herford

Die Justizvollzugsanstalt Herford wurde im Jahr 1883 als preußisches Zuchthaus in Betrieb genommen und ist seit 1939 für die Vollstreckung von Jugendstrafen für Gefangene im Alter zwischen 14 und 24 Jahren zuständig. Ferner werden hier junge Untersuchungsgefangene sicher untergebracht. Die Anstalt verfügt derzeit über 373 Haftplätze für junge männliche Gefangene, davon fallen etwa 25% auf den Bereich der Untersuchungshaft.

Die JVA Herford ist mit mehr als 160 Ausbildungsplätzen einer der größeren Ausbildungsbetriebe der Region. Gegenwärtig werden Ausbildungen in mehr als zehn handwerklichen und industriellen Sparten angeboten. Durch geregelte Arbeit, schulische und berufliche Aus- und Weiterbildung soll die Grundlage für eine geordnete und straffreie Lebensführung nach der Entlassung gelegt werden. Angebote zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit, der sportlichen Betätigung und seelsorgerischen Betreuung sind dabei wichtige Erziehungsmittel.

www.jva-herford.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Justizvollzugsanstalt Iserlohn

Die Justizvollzugsanstalt Iserlohn ist eine Einrichtung des Jugendvollzugs. Hier verbüßen Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 21 Jahren ihre Strafen.

Insgesamt stehen 294 Haftplätze zur Verfügung. Davon entfallen 78 Plätze auf die Untersuchungshaft und 44 Plätze auf den offenen Vollzug. Der Rest ist der Strafhaft zu zuordnen.

Da der Gesetzgeber einen Erziehungsauftrag erteilt hat, ist die Justizvollzugsanstalt Iserlohn in erster Linie als Schul- und Ausbildungsanstalt konzipiert.

www.jva-iserlohn.nrw.de  externer Link, öffnet neues Browserfenster

Justizvollzugsanstalt Köln

Die Justizvollzugsanstalt Köln, fertiggestellt 1969, verfügt über insgesamt 1171 Haftplätze. Das Frauenhaus hat 271 Haftplätze, davon sind 79 für weibliche jugendliche und heranwachsende Straf- und Untersuchungsgefangene vorgesehen.

Die Justizvollzugsanstalt Köln ist die einzige Einrichtung in Nordrhein-Westfalen, in der jugendliche und heranwachsende Frauen inhaftiert sind.

Ein breit gefächertes Angebot an schulischer und beruflicher Bildung soll die Grundlage für Perspektiven und Wiedereingliederung legen. Wichtig ist dabei auch, den jungen Frauen über den Grundstock an Bildung hinaus Denkanstöße und Anregungen mitzugeben, wie sie in Zukunft ihr Leben gestalten können. Der Freizeitgestaltung kommt hier besondere Bedeutung zu. Die jugendlichen und heranwachsenden Frauen sollen erfahren, dass sie kreativ sein und mitreden können und so das Selbstvertrauen entwickeln, mit sich und anderen respektvoll umzugehen.

www.jva-koeln.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Justizvollzugsanstalt Siegburg

Die Justizvollzugsanstalt Siegburg wurde im Jahre 1896 erbaut und vollstreckt ausschließlich Jugendstrafen von männlichen Jugendlichen im Alter von 14 – 24 Jahren. Die Haftdauer beträgt mindestens sechs Monate und höchstens zehn Jahre. Sie verfügt über 544 Haftplätze und ist für die anstaltsnahen Landgerichtsbezirke zuständig.

Im Zentrum der Arbeit mit den Gefangenen stehen die schulische und berufliche Bildung - einschließlich der arbeitsmarktgerechten Entlassungsvorbereitung - sowie das Erlernen sinnvoller Beschäftigung in der Freizeit.

www.jva-siegburg.nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

Landesmedienanstalt

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ist eine von 14 Landesmedienanstalten in Deutschland und hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie arbeitet auf der Grundlage des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen. Neben der Zulassung von privaten Hörfunk- und Fernsehprogrammveranstaltern, der Programmaufsicht und Forschungstätigkeiten zu Medienthemen hat die LfM den gesetzlichen Auftrag, Medienkompetenz zu fördern. Daher unterstützt und initiiert sie Projekte, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Eltern und Pädagogen. Hierzu gehören insbesondere zielgruppen- und themenorientierte Informationsportale im Internet, Ratgeber und andere Printpublikationen sowie medienpädagogische Unterrichtsmaterialien für Lehrer und Schüler. Die LfM initiiert Fortbildungsprogramme zu Medienfragen, organisiert Informationsveranstaltungen und präsentiert ihre Projekte auf Fach- und Publikumsmessen.

 Die LfM fördert das Projekt Podknast unter anderem, da es eine Zielgruppe anspricht, die sonst von medienpädagogischen Maßnahmen kaum erreicht wird. Die Jugendlichen erhalten im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich mit ihren Themen auseinanderzusetzen und zu lernen, diese inhaltlich und technisch für ein Publikum aufzubereiten. Zudem gibt das Projekt Jugendlichen Anregungen, auch zukünftig Medienproduktionen als Mittel zu nutzen, um ihre Lebenssituation, ihre Gefühle und Meinungen auszudrücken.

www.lfm-nrw.de externer Link, öffnet neues Browserfenster

© Justizministerium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf